Hintergrund
Wer ich bin
Mein Hintergrund liegt in der Teilchenphysik. Studium und Promotion haben
meinen Blick auf Strukturen geprägt. Komplexe Probleme zu verstehen und zu
analysieren, ist ein zentraler Teil wissenschaftlichen Arbeitens.
Genau dieser Ansatz fließt heute auch in die Arbeit mit Holz ein:
Wie entsteht ein einzigartiges Board? Was lässt sich neu ausprobieren?
Was ist zu beachten? Welche Werkzeuge sind sinnvoll, was muss vorbereitet werden?
Jedes Projekt ist für mich eine neue Herausforderung – und damit immer auch ein Unikat.
Anspruch
Warum Holzphysik
Holzphysik ist nicht nur ein Name, sondern eine Haltung.
Wissenschaftliches Denken, handwerkliche Praxis und Gestaltung kommen hier zusammen.
Es geht mir nicht darum, möglichst viel zu machen. Ich möchte neue Dinge ausprobieren,
verstehen und sauber umsetzen. Ideen entwickeln, testen und so lange weiterdenken,
bis sie funktionieren.
Reduziert, nachvollziehbar und mit eigener Handschrift.
Weg
Wie es angefangen hat
Göttingen
Die ersten Versuche mit Epoxidharz entstanden im Wohnzimmer in Göttingen –
improvisiert, experimentell und mit dem Wunsch, Dinge selbst auszuprobieren.
Das erste Werkzeug war eine Stichsäge.
Hamburg
Weiter ging es in einem Fahrradkeller in Hamburg – mit einem Lichtschalter
auf Timer, der alle fünf Minuten ausgegangen ist. Dort entstanden erste
Möbelstücke für das eigene Zuhause: ein Tisch fürs Wohnzimmer, ein zweiter
für die Küche. Damals noch stark geprägt von Epoxidharz und dem Ausprobieren.
Heute
Heute ist daraus in Göttingen eine eigene Werkstatt im Keller geworden –
die Werkstatt, die ich mir lange gewünscht habe. Mit Werkbank, Absaugung
und professionellen Maschinen ist aus dem improvisierten Anfang ein klarer
Arbeitsraum entstanden. Der Anspruch ist dabei derselbe geblieben:
verstehen, aufbauen, verbessern – mit mehr Fokus auf gutes Holz und darauf,
dessen Charakter sauber herauszuarbeiten.
Arbeitsweise
Was daraus entsteht
Die Produkte entstehen nicht zufällig.
Es geht mir darum, neue Dinge auszuprobieren, zu verstehen und sauber umzusetzen.
Ideen werden entwickelt, getestet und weitergedacht, bis sie funktionieren.
Und wenn etwas nicht funktioniert, gehört das dazu. Fehler sind Teil des Prozesses.
Nichts wird einfach weggeworfen, sondern später oft wieder aufgegriffen und weiterverwendet.
So entsteht mit der Zeit ein eigener Umgang mit Material – reduziert, durchdacht und mit möglichst wenig Verschwendung.